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Teil 1: Alte Gaststätten und eine Badeanstalt
Teil 1: Waldschloss

Teil 2a: Handel im Wandel: Läden für Lebensmittel

Teil 2b: Handel im Wandel: Läden für Gebrauchsgüter

Teil 3: Handwerk im Wandel

Teil 4: Zwei Kirchen und ein Friedhof

Teil 5a: Sportvereine

Teil 5b: Musikvereine

Teil 5c: Kulturvereine

 Teil 6: Freiwillige Feuerwehr

Teil 7: Schulen

Teil 8: Kleinbetriebe

 

 

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Nachruf für Herbert Huber

 

Der Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim e.V. trauert um sein aktives Mitglied Herbert Huber, der im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Herr Huber war in den fast 14 Jahren seiner Mitarbeit in sehr vielen Bereichen des Vereins tätig. Als er mit seiner Pensionierung nach Klein-Auheim und in den HGV kam, war das ein großer Glücksfall für den Verein, denn Herbert Huber hatte in Frankfurt als Magistratsrat im Amt für Wissenschaft und Kunst gearbeitet und war somit vom Fach. In vielen Bereichen gab er der Sammlung eine Struktur, etwa mit einem Sammlungskonzept.

 

Durch seine Erfahrung und seine Neugierde verfügte er über eine erstaunlich umfassende Medienkompetenz, die er einsetzte für die Digitalisierung der Objekte, Bilder, Bücher und der „Hefte zur Heimatgeschichte“. 2015 veröffentlichte er in den Heften zur Heimatgeschichte einen großen Artikel mit dem Titel „Bauer-Fahrräder sind unverwüstlich“.

Ein weiteres großes Projekt war „Alter Ortskern von Klein-Auheim“. In dem Projekt hatte sich ein HGV-Team die Aufgabe gestellt, die Besitzverhältnisse der im Jahr 1699 vorhandenen 65 Gebäude zu sammeln und aufzubereiten. Vor allem die technische Umsetzung war für Huber wieder ein Schwerpunkt.

In den beiden Teilen des „Audioguide Klein-Auheim“ steuerte er inhaltliche Recherchen bei mit Texten und Bildern, die die Nachtwächterrundgänge dokumentierten und das Leben der jüdischen Familien in der Nazizeit. In dem Zusammenhang arbeitete Huber auch an der Gedenktafel für die jüdischen Familien mit, die am alten Rathaus zu sehen ist.

In der Vereinsführung war er zehn Jahre lang als Schriftführer im Vorstand und brachte in dieser Zeit zweimal jährlich die Vereinsnachrichten raus.

Den Umzug in das RadWerk und damit endlich in eine Ausstellung, begleitete er zunächst skeptisch und dann voller Begeisterung.

Herbert Huber war ein geselliger Mensch, der gerne zum HGV-Stammtisch kam und mit den anderen Aktiven in fröhlicher Runde zusammen war. Der Heimat- und Geschichtsverein verliert mit Herbert Huber einen wichtigen Fachmann in der Geschichtsarbeit und bedankt sich bei ihm für sein engagiertes Mitwirken und wird ihn in lebendiger Erinnerung behalten.

 

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Bericht über „Unterricht im Museum“

Am Freitag, 13.12.19, kam der Leistungskurs Wirtschaftswissenschaften der 10. Klasse von der HOLA zu uns in die Ausstellung. Lehrer Prochnow, eine Schülerin und 12 Schüler wollen von 12.30 bis 17 Uhr mit Texten, Quellen und Objekten einen außergewöhnlichen Unterricht erleben.

Zunächst führte D. Hellmann die Gruppe durch die Abteilungen, um den Aufbau zu verdeutlichen, aber ohne in die Details zu gehen.

Dann bekamen die Schüler in 4 Gruppen die Aufgabe, über die Arbeiterbauern und die Firmen Illert, Gummi-Peter und Bauer zu recherchieren unter dem besonderen Aspekt, die Gründe für den Beginn und für das Ende der Tätigkeiten bzw Firmen zu berichten, um so die Auswirkungen des Strukturwandels zu verdeutlichen. Das sollte dann als Museumsführung in den betreffenden Abteilungen geschehen.

Als Materialien standen die Wandtexte in den Abteilungen zu Verfügung, sowie zu jedem Thema ein Artikel aus den „Beiträgen zur Heimatgeschichte“ und der Ortschronik von E. Bus.

Darüber hinaus konnten sie ergänzende Objekte aus dem Magazin holen, um noch anschaulicher zu werden.

Ab 16 Uhr begannen dann die jeweils etwa zehnminütigen Führungen mit anschließendem Feedback der Zuhörer.

Auffallend war von Anfang an das hohe Engagement beim Quellenstudium und dann bei der Vorbereitung der Referate in den Abteilungen. Es machte ihnen sichtlich Freude, das Thema zu bearbeiten und dann auch lebendig – unter Nutzung von Objekten – darzustellen.

Zufrieden mit ihren Arbeiten ging es dann zum Kurstreffen mit Essen ins Café&Genuss.

Die nächste Gruppe der HOLA mit einem anderen Lehrer ist für Januar vorgesehen. 

Gez. Detlef Hellmann

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Premiere des Äbbelschlabbefestes im neuen RadWerk

 Bericht von Käthe Bergmann

 

Klein-Auheim. Das seit 2003 jährlich stattfindende Äbbelschlabbefest fand erstmals im neuen RadWerk statt und es war ein voller Erfolg. Mit diesem Ansturm hätte niemand gerechnet. Das Wetter war durchwachsen, so dass der Verkauf des Traditionsgebäckes auf dem Gelände stattfinden konnte.

Echte Kooperation zeigte sich beim Backen der leckeren Hefeteigtaschen mit feiner Apfelfüllung. Nach dem Rezept des HGV backte das angrenzende Café Kuchenstil diese leckeren Köstlichkeiten.

Als um 15 Uhr die Kunde kam :“Alles verkauft“, da backten die Kuchenstils noch einmal. Als dann Hefe und Äpfel aufgebraucht waren, hatten die fleißigen Damen rund 400 Äbbelschlabbe verkauft.

So geht perfektes Zusammenspiel. Dem Café Kuchenstil ein herzliches DANKE. Ein rundum gelungenes Fest.

 

Der Jahrgang 1940 verlegte sein Jahrgangstreffen ins Zelt des HGV und Reiner Welzbacher mit seiner Enkelin Sarah-Jane brachten einen kleinen Sketch „Naiv nachgefragt“ zu Gehör. „Klanaamer Begriffe“ wurden ins Hochdeutsche übersetzt. So erfuhren die Festbesucher, was man unter

dem Holzweg, einem Nassauer und der berühmten Steffelgass versteht. Aber auch Klanaamer 0riginale wurden beleuchtet. So berichtete Welzbacher über die „Berschte Betty“ (Bürsten Betty) und

den Saafe Heiner (Seifen Heiner). Eine kurzweilige, fröhliche Abwechslung für die Festbesucher.

 

Die Musiker des TSV Traditionsspielmannszuges unterhielten die Gäste mit flottem Musikspiel. Last but not least demonstrierten zeitweise drei Schmiede, wie schwer seine Arbeit eigentlich ist. Und es wurden die vielfältigen Möglichkeiten des früher im 0rt stark vertretenen Handwerks aufgezeigt.

 

Die Gäste, die auf das Gelände strömten, verteilten sich im Zelt und in den Räumen des RadWerks. Liebevoll von den „Montagsdamen“ hergerichtet. Eifrig wurde Kaffee gekocht, Äbbelschlabbe an den Mann / die Frau gebracht. Neben diesen süßen Teigtaschen wurde aber auch die beliebte, deftige Hausmacher Wurst mit „Gummern und Brot“ gereicht. Und das Museum selbst war proppevoll.

 

Am Ende des Tages wurden etwa 350 Besucher gezählt. Eine großartige Werbung für das neue Radwerk. Gerhard Jäger, der Vorsitzende des HGV und sein „Vize“ Detlef Hellmann waren hocherfreut über diese große Resonanz. Die strahlenden Gesichter sprachen Bände. Und so dankt der Vorstand allen, die zum großartigen Erfolg dieses Äbbelschlabbefestes beigetragen haben.

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 Nachruf für Klaus Bretthauer

 Der Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim e.V. trauert um sein aktives Mitglied Klaus Bretthauer, der im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Herr Bretthauer war in den 12 Jahren seiner Mitarbeit in sehr vielen Bereichen des Vereins, auch im Vorstand tätig. Von der Organisation der Feste über Recherchen zu bedeutenden historischen Fakten des Ortes spannten sich seine Interessen. Eine wichtige Grundlage für geschichtliche Untersuchungen schuf er durch seine Mitarbeit bei der Archivierung von rund 6.000 Fotos, die nun über ein Computerprogramm ausgewertet werden können. Er war ein strategisch denkender Kopf, der mit seinen Vorstellungen die Weichen stellte für die Entwicklung die dann zusammen mit den Partnern im RadWerk begann. Klaus Bretthauer hat mit vollem Herzen gesät, die Früchte seiner Arbeit konnte er aber nicht mehr in vollem Umfang ernten. Seine ruhige und konstruktive Lebensart hat die Vereinsarbeit sehr bereichert. Der Heimat- und Geschichtsverein bedankt sich bei Klaus Bretthauer für sein engagiertes Mitwirken und wird ihn in lebendiger Erinnerung behalten.

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Ich – mein Ort – mein Fahrrad

Erster Babbelnachmittag im RadWerk

 Klein-Auheim. Sie waren schon recht angespannt, die Organisatoren des Babbelnachmittags vom Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim. War es doch der erste der beliebten Erzählrunde am neuen Ort im RadWerk. Und es kamen mehr als vorher am alten Ort. Über 30 Menschen trafen sich in großer Runde und erzählten nach Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden Gerhard Jäger ihre Radgeschichten. Diese wurden aufgenommen und bilden ein weiteres Stück festgehaltener Erinnerung an die Ortsgeschichte. Man hörte Geschichten von großen Rädern und kleinen Kindern, die davon nicht absteigen konnten oder von eifrigen Pilzesammlern, die über den Lenker zu ihren Sammlungsobjekten abstiegen. Ganz außer Atem kamen die Zuhörer bei der Erzählung von der jungen Frau auf einem Fahrrad mit Hilfsmotor, der man vergessen hatte zu sagen, wie die Maschine wieder anhalten kann. Nach über einer Stunde Erzählungen machten manche noch einen Abstecher zu den alten Alltagsrädern bevor sie sich für einen schönen Abend bedankend verabschiedeten.

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Tage der Industriekultur

Das erste Wochenende der Tage der Industriekultur brachte einen sehr guten Besucherstrom in die Ausstellung. Vor allem die Rennräder von Bauer -eine Sonderausstellung von Jörg Schulisch- lockte viele Besucherinnen und Besucher an. Viele interessierten sich dann auch für den Ort und seine Geschichte, in dem die Räder gebaut wurden.

 
 

Artikel auf OP-online von der Eröffnung

Artikel auf OP-online kurz vor der Eröffnung 

Artikel über die Vorbereitungen des Umzugs. Quelle: Hanau-Post vom 27.3.2019 

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