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Premiere des Äbbelschlabbefestes im neuen RadWerk

 Bericht von Käthe Bergmann

 

Klein-Auheim. Das seit 2003 jährlich stattfindende Äbbelschlabbefest fand erstmals im neuen RadWerk statt und es war ein voller Erfolg. Mit diesem Ansturm hätte niemand gerechnet. Das Wetter war durchwachsen, so dass der Verkauf des Traditionsgebäckes auf dem Gelände stattfinden konnte.

Echte Kooperation zeigte sich beim Backen der leckeren Hefeteigtaschen mit feiner Apfelfüllung. Nach dem Rezept des HGV backte das angrenzende Café Kuchenstil diese leckeren Köstlichkeiten.

Als um 15 Uhr die Kunde kam :“Alles verkauft“, da backten die Kuchenstils noch einmal. Als dann Hefe und Äpfel aufgebraucht waren, hatten die fleißigen Damen rund 400 Äbbelschlabbe verkauft.

So geht perfektes Zusammenspiel. Dem Café Kuchenstil ein herzliches DANKE. Ein rundum gelungenes Fest.

 

Der Jahrgang 1940 verlegte sein Jahrgangstreffen ins Zelt des HGV und Reiner Welzbacher mit seiner Enkelin Sarah-Jane brachten einen kleinen Sketch „Naiv nachgefragt“ zu Gehör. „Klanaamer Begriffe“ wurden ins Hochdeutsche übersetzt. So erfuhren die Festbesucher, was man unter

dem Holzweg, einem Nassauer und der berühmten Steffelgass versteht. Aber auch Klanaamer 0riginale wurden beleuchtet. So berichtete Welzbacher über die „Berschte Betty“ (Bürsten Betty) und

den Saafe Heiner (Seifen Heiner). Eine kurzweilige, fröhliche Abwechslung für die Festbesucher.

 

Die Musiker des TSV Traditionsspielmannszuges unterhielten die Gäste mit flottem Musikspiel. Last but not least demonstrierten zeitweise drei Schmiede, wie schwer seine Arbeit eigentlich ist. Und es wurden die vielfältigen Möglichkeiten des früher im 0rt stark vertretenen Handwerks aufgezeigt.

 

Die Gäste, die auf das Gelände strömten, verteilten sich im Zelt und in den Räumen des RadWerks. Liebevoll von den „Montagsdamen“ hergerichtet. Eifrig wurde Kaffee gekocht, Äbbelschlabbe an den Mann / die Frau gebracht. Neben diesen süßen Teigtaschen wurde aber auch die beliebte, deftige Hausmacher Wurst mit „Gummern und Brot“ gereicht. Und das Museum selbst war proppevoll.

 

Am Ende des Tages wurden etwa 350 Besucher gezählt. Eine großartige Werbung für das neue Radwerk. Gerhard Jäger, der Vorsitzende des HGV und sein „Vize“ Detlef Hellmann waren hocherfreut über diese große Resonanz. Die strahlenden Gesichter sprachen Bände. Und so dankt der Vorstand allen, die zum großartigen Erfolg dieses Äbbelschlabbefestes beigetragen haben.

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 Nachruf für Klaus Bretthauer

 Der Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim e.V. trauert um sein aktives Mitglied Klaus Bretthauer, der im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Herr Bretthauer war in den 12 Jahren seiner Mitarbeit in sehr vielen Bereichen des Vereins, auch im Vorstand tätig. Von der Organisation der Feste über Recherchen zu bedeutenden historischen Fakten des Ortes spannten sich seine Interessen. Eine wichtige Grundlage für geschichtliche Untersuchungen schuf er durch seine Mitarbeit bei der Archivierung von rund 6.000 Fotos, die nun über ein Computerprogramm ausgewertet werden können. Er war ein strategisch denkender Kopf, der mit seinen Vorstellungen die Weichen stellte für die Entwicklung die dann zusammen mit den Partnern im RadWerk begann. Klaus Bretthauer hat mit vollem Herzen gesät, die Früchte seiner Arbeit konnte er aber nicht mehr in vollem Umfang ernten. Seine ruhige und konstruktive Lebensart hat die Vereinsarbeit sehr bereichert. Der Heimat- und Geschichtsverein bedankt sich bei Klaus Bretthauer für sein engagiertes Mitwirken und wird ihn in lebendiger Erinnerung behalten.

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Ich – mein Ort – mein Fahrrad

Erster Babbelnachmittag im RadWerk

 Klein-Auheim. Sie waren schon recht angespannt, die Organisatoren des Babbelnachmittags vom Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim. War es doch der erste der beliebten Erzählrunde am neuen Ort im RadWerk. Und es kamen mehr als vorher am alten Ort. Über 30 Menschen trafen sich in großer Runde und erzählten nach Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden Gerhard Jäger ihre Radgeschichten. Diese wurden aufgenommen und bilden ein weiteres Stück festgehaltener Erinnerung an die Ortsgeschichte. Man hörte Geschichten von großen Rädern und kleinen Kindern, die davon nicht absteigen konnten oder von eifrigen Pilzesammlern, die über den Lenker zu ihren Sammlungsobjekten abstiegen. Ganz außer Atem kamen die Zuhörer bei der Erzählung von der jungen Frau auf einem Fahrrad mit Hilfsmotor, der man vergessen hatte zu sagen, wie die Maschine wieder anhalten kann. Nach über einer Stunde Erzählungen machten manche noch einen Abstecher zu den alten Alltagsrädern bevor sie sich für einen schönen Abend bedankend verabschiedeten.

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Tage der Industriekultur

Das erste Wochenende der Tage der Industriekultur brachte einen sehr guten Besucherstrom in die Ausstellung. Vor allem die Rennräder von Bauer -eine Sonderausstellung von Jörg Schulisch- lockte viele Besucherinnen und Besucher an. Viele interessierten sich dann auch für den Ort und seine Geschichte, in dem die Räder gebaut wurden.

 
 

Artikel auf OP-online von der Eröffnung

Artikel auf OP-online kurz vor der Eröffnung 

Artikel über die Vorbereitungen des Umzugs. Quelle: Hanau-Post vom 27.3.2019